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Bildungs - und/oder - Qualifikationstypen FaBe

Finden Sie Ihren richtigen Weg zur Qualifikation.

Vorlehre

Für Jugendliche, die ihre Schulpflicht erfüllt haben, aber noch Wissenslücken für eine erfolgreiche Ausbildung haben oder deren berufliches Vorhaben noch nicht ausgereift ist, ist die Vorlehre eine ideale Lösung.

Sie ermöglicht es dem Jugendlichen:

 o   in den Arbeitsmarkt einzutreten;

 o   eine realistische Vorstellung von den Anforderungen eines Berufs und der Funktionsweise der Wirtschaft zu bekommen;

 o   den Rhythmus des Schulsystems beizubehalten und ihre Fähigkeiten in Deutsch und Mathematik zu verstärken.

Sie ermöglicht es dem Lehrbetrieb:

 o   sich für eine begrenzte Zeit zu engagieren;

 o   junge Menschen, die sehr motiviert sind, ihr Berufsfeld zu entdecken;

 o   in den meisten Fällen ein Ausbildungsprojekt zu konkretisieren mit anschliessendem Abschluss eines Lehrvertrages, ohne große administrative Auflagen.

Die Vorlehre ist zudem ein Angebot, das dem Berufsbildungsgesetz entspricht und von den offiziellen Partnern anerkannt wird. Sie ermöglicht auch den gesetzlichen Vertretern, Familienzulagen zu beanspruchen.

Sie finden alle Informationen diesbezüglich auf der Webseite des Amtes für Berufsbildung

Dual Standard

In diesem Ausbildungstyp lassen Sie sich von einem Lehrbetrieb anstellen. Mit der Genehmigung des Lehrvertrags sind Sie automatisch an der Berufsfachschule für den beruflichen und allgemeinbildenden Unterricht eingeschrieben, sowie beim Leistungserbringer der überbetrieblichen Kurse.

Informationen der Berufsfachschule Soziales-Gesundheit

Spezifische Informationen über die überbetrieblichen Kurse

Lehrbetriebe mit Ausbildungsbewilligung

Liste der Lehrbetriebe

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass es sich hier um eine Liste mit bewilligten Lehrbetrieben im Kanton Freiburg handelt und nicht um offene Lehrstellen. Diese werden ausschliesslich auf der Internetseite www.berufsberatung.ch veröffentlicht. Bei spontanen Bewerbungen müssen diese gezielt und personalisiert erfolgen.

Verkürzte Ausbildung 

Ø Bis und mit Schulbeginn August 2021

In diesem Ausbildungssystem kann gemäss Art. 2 Abs. 3 der Bildungsverordnung FaBE EFZ für Personen, die die Bedingungen erfüllen, die Dauer der Grundbildung um ein Drittel verkürzt werden. Mit der Genehmigung des Lehrvertrags sind Sie automatisch bei der betreffenden Berufsfachschule und dem Anbieter der überbetrieblichen Kurse angemeldet.

Informationen der Berufsfachschule Soziales-Gesundheit

spezifische Informationen über die überbetrieblichen Kurse


Ø Ab Schulbeginn AUGUST 2022

Die verkürzte Ausbildung wurde aus der Bildungsverordnung, die am 1. Januar 2021 in Kraft getreten ist, gestrichen. Diese Aufhebung tritt jedoch erst ab 2022 in Kraft.

In der Zwischenzeit führen die beteiligten Partner eine Umfrage durch über die Umsetzung eines alternativen kantonalen Angebots. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden im Herbst 2021 bekannt sein und den Ausbildungsbetrieben mitgeteilt werden. Der Entscheid wird vom Amt für Berufsbildung getroffen.

Sollte ein kantonales Angebot gemacht werden, würde es sich auf jeden Fall an die Empfehlung des Schweizerischen Dachverbandes für Sozialarbeit SavoirSocial orientieren.SavoirSocial (->Sharepoint > Track 7 - Verkürzte Berufsbildung -> Informationen für Lehrbetriebe und -> Empfehlungen für die Kantone zur verkürzten Ausbildung)

 

Qualifikation nach Artikel 32 BBV

Personen mit Erfahrung in Pflege und Betreuung können ihr EFZ erhalten, indem sie nur die Kurse absolvieren, die für die Registrierung der Abschlussprüfung erforderlich sind. Dieses Verfahren basiert auf Artikel 32 der Berufsbildungsverordnung (BBV).

Um sich auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten, haben diese Personen die Möglichkeit, auf eigene Kosten den beruflichen Unterricht, die Allgemeinbildung oder/und die überbetrieblichen Kurse zu besuchen. Nach Erhalt des Zulassungsentscheid des Amtes für Berufsbildung erhält der zukünftige Kandidat zu gegebener Zeit ein Anmeldeformular von zwei Anbietern, um sich für die Kurse anzumelden.

Da diese Personen nicht in einem Lehrverhältnis stehen, haben die Ausbildungspartner eine Empfehlung in Form einer Mustervereinbarung erarbeitet, damit die von dieser Anmeldung Betroffenen eine optimale individuelle Zusammenarbeit für den erfolgreichen Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme finden können. Mehr Informationen zur Vereinbarung 

·       Zulassungen bis zum QV 2023 – spezielle Anforderung Art. 172 Orfo

·       Zulassungen ab dem QV 2024 – spezielle Anforderung  Art. 15 c. Orfo

Informationen der Berufsfachschule Soziales-Gesundheit

spezifische Informationen über die überbetrieblichen Kurse

Validierung von Bildungsleistungen (VAE)

Personen mit Berufserfahrung, die zum Teil spezifisch für den Pflege und Betreuungsbereich ist, können ihr EFZ durch ein nicht standardisiertes Qualifizierungsverfahren erhalten: die Validierung von Bildungsleistungen. Dieses Verfahren besteht darin, die Kompetenzen des Kandidaten auf der Grundlage einer Analyse seines beruflichen und persönlichen Werdegangs durch Kompetenzkarten offiziell anerkennen und validieren zu lassen, die den Anforderungen des unten verlinkten Qualifikationsprofils entsprechen. Werden Lücken festgestellt, sind eine oder mehrere Zusatzschulungen erforderlich, um die gewünschte Qualifikation zu erreichen.

Da diese Personen nicht in einem Lehrverhältnis stehen, haben die Ausbildungspartner eine Empfehlung in Form einer Mustervereinbarung erarbeitet, damit die von dieser Anmeldung Betroffenen eine optimale individuelle Zusammenarbeit für den erfolgreichen Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme finden können.

Mehr Informationen zur Vereinbarung 

·       Qualifikationsprofil

·       Eingangsportal: Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung BEA

·       Nächste Informationsveranstaltung: Keine in Freiburg

·       Anbieter der theoretische Zusatzmodule: Ausserkantonal

·       Anbieter der praktische Zusatzmodule: Ausserkantonal

Weiterbildung

Kursangebote für Berufsbildner-innen im Lehrbetrieb im Bereich Gesundheit, Soziales und medizinische Praxisassistenz
Ortra Santé-social Fribourg Rue de Rome 3 1700 Fribourg 026 321 43 65
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